Mittwoch, 23. August 2017

The 7 Percent Solution -Sherlock Holmes



“The Seven-Per-Cent Solution ”
ist ein Holmes Pastiche
von Nicholas Meyer 
aus dem Jahr 1974.




1976 wurde die vergnügliche 
Geschichte verfilmt



Sherlock Holmes entwickelt durch
 seinen Kokainkonsum, 
Wahnvorstellungen in 
denen sein  früheren 
Hauslehrer zu dem 
 Superkriminellen
Professor Moriarty wird.




 Dr. Watson und Sherlocks 
Bruder Mycroft Holmes 
locken  Holmes bei der 
Suche nach Moriarty nach 
Wien in die Praxis 
von Sigmund Freud.
Dieser befreit ihn 
von seiner Sucht
 und unterzieht ihn 
einer Psychoanalyse. 




2015 adaptierte das Duo
 Scott und David Tipton 
den Roman als Comic.
Herausstechend vor allem,
die Titelbilder 
von Kelley Jones,
in deren "Franklin Booth" Stil ich mir
die ganze "Graphic Novel"
gewünscht hätte.




Der Innenteil von Ron Joseph,
 in einem Stil gehalten, 
der mich an den frühen
Richard Corben erinnert,
ist zwar durchaus 
solides Handwerk, ...




... fängt  aber für meinen Geschmack 
die Atmosphäre
nicht so treffend ein, wie
die Kelley Cover.



Dienstag, 22. August 2017

Jerry Lewis verstorben





Gerald „Jerry“ Lewis
(Joseph Levitch)
 16. März 1926  
- 20. August 2017 




Mit Jerry Lewis hat wieder ein 
Künstler diese Welt verlassen,
der die zweite Hälfte des letzten
 Jahrhunderts auf seine Weise
entscheidend mitprägte-




Bekannt wurde Jerry Lewis 
 durch seine
zehnjährige Zusammenarbeit
 mit  Dean Martin.








war eines der erfolgreichsten
 Comedy-Teams der Nachkriegszeit.
Zusammen drehten
sie 16 (17 ?) Filme, die sie  international
berühmt machten. 



Lewis , der meist den
überdrehten Tollpatsch und
Pechvogel mimte,
wurde dabei zunehmend in
den Vordergrund gestellt.
Martin geriet mehr und mehr
ins Hintertreffen.
Die Beiden gerieten sich
immer öfter in
die Haare und sollen
in den Jahren vor und nach 
ihrer Trennung am
18. Juni 1956, kaum 
mehr miteinander
gesprochen haben.









Nach der Trennung des 
Teams entwickelte Lewis eine 
eigenständige Karriere die er mit
“The Nutty Professor” 1962/63 krönte.







Danach liess sein Erfolg
beim Publikum nach.
Jerry Lewis blieb aber
bis ins hohe Alter aktiv und
engagierte sich,
neben seiner Filmarbeit, für
die Stiftung
gegen Muskelschwund.




Mein Lieblingsfilm ist bis heute der Film 
Der Agentenschreck (Artists and Models)
 der jedem Comicfan wärmstens
 ans Herz gelegt sei.


Montag, 21. August 2017

Alte Johanniterbrücke Basel




Am 15. Juli 1882 wurde
die erste Johanniterbrücke
eingeweiht. 
Sie war die dritte 
Rheinbrücken Basel.




 


Zwischen 1965 und 1967 wurde
neben der alten Brücke eine
 neue Spannbetonbrücke
gebaut und die alte 
Brücke dann abgerissen.


 


Dies bedeutete auch das Ende des
Tramverkehrs über 
die Johanniterbrücke.
Die beliebte Fernsehikone
Heidi Abel amtierte als Billeteuse.


Die alte Ringlinie des 2.er
 Trams bestand von 
15.07.1924 bis 03.07.1966
 und fuhr die Strecke
Badischer Bahnhof - 
Wettsteinbrücke - 
Bahnhof SBB - 

Der Teil ab




Schützenhaus - 




Spalentor - 




Frauenspital-





Johanniterbrücke -



 Feldbergstrasse - 
Riehenring - Badischer Bahnhof
wurde durch einen 
Trolleybusbetrieb, später
Bus Linie 34 ersetzt.

Sonntag, 20. August 2017

Buch der Schatten 166 / 167




Hier erfüllt die Prophezeiung,
die "Black Wolf" ganz zu Anfang
 unserer Geschichte gegenüber
 Jason Scott aussprach,
nachdem wir dem Medizinmann bereits
in Paris begegnet sind.



Samstag, 19. August 2017

Höfner und Hoyer Gitarren




Unter den grossen Namen der 
E- Gitarre sind  neben Gibson, 
Gretsch, Fender und Rickenbacker 
auch zwei deutsche Marken 
zu nennen: Höfner und Hoyer.




Die Firma Höfner wurde 
vom Geigenbauer 
 Karl Höfner (1864-1955) gegründet,
Ab den 30er Jahren kam zu 
den Streichinstrumenten
der Gitarrenbau dazu.
 Der Neuanfang, Ende der 40er Jahre,
 nach der Vertreibung aus 
 dem tschechoslowakischen
 Egerland  ins frankische 
 Möhrendorf (Bayern)
 war offenbar schwierig, aber 
bald wurde die Firma Höfner
für ihre Produkte weitherum  geschätzt.
Die Gitarre wurde zumeist als Zupf- oder 
Schlaginstrument genutzt.
Dann kam der Rock'n'Roll und 
die Nachfrage  nach elektrischen
 Gitarren explodierte.




 Bands schossen wie 
Pilze aus dem Boden. 
Die Gitarren der grossen 
amerikanischen Marken
 waren nur schwer und
 zu astronomischen
 Preisen  zu bekommen  Höfner
 sprang mit vergleichsweise 
günstigen Gitarren
in die Bresche ...





... und fasste schnell 
 auch in England Fuss, wo tausende 
von jungen Männern sich ihre Sporen mit
einer Höfner Gitarre abverdienten.




So etwa auch George Harrison.




Einige Modelle, die für den englischen Markt
 produziert wurden, wurden unter  Namen wie 
 Congress, Committee, President, Senator.








1961 kaufte Paul Mc Cartney in einem Hamburger
 Musikgeschäft einen Höfner Bass  500/1...





... und machte ihn in den folgenden 50 Jahren 
 als der “Beatles Bass” zum Kultinstrument. 

Als 1961 in England die
 Importbeschränkungen 
gegenüber Gütern aus den
USA gelockert wurden, 
begann Höfner Marktanteile
an die US Konkurrenz
zu verlieren.




Ab 1965 bis 1970
wurden die Verkäufe
 immer weniger, und
 Höfner's Hauptvertrieb, 
die Firma Selmer, musste schliessen.

Nach etlichen Höhen und Tiefen und
Verkäufen, ist Höfner heute wieder
ein Familienunternehmen.




Auch die 1874 gegründete
Firma Franz Hoyer
stammte aus dem Egerland
und siedelte nach dem
Zweiten Weltkrieg
 nach Erlangen um.




Auch die Hoyer Gitarren
erlangten einige Berühmtheit.

Elvis  trat mit einer
12 saitigen Hoyer
im Film "Spinout" 1966 auf.








Eric Clapton machte seine
ersten musikalischen Gehversuche
auf einer Hoyer Junior.

1987 schloss die Firma
Hoyer vorübergehend
ihre Tore, existiert aber unter
neuen Besitzern bis heute.