Freitag, 2. Dezember 2016

Jackie Chan - Ehren - Oscar



Nun hat also auch Jackie Chan  
(Sing Lung; Cheng Long,* 
7. April 1954 in Hongkong )
am 13. November dieses Jahres
seinen  wohlverdienter Ehren -
Oscar verliehen bekommen.




Die Begründung der Jury:
 Er sei eine Legende.
Tom Hanks  würdigte ihn 
 als eine Mischung aus ...






...  John Wayne und Buster Keaton.
Eine gewagte Kombination.

Sein Lebenswerk als Schauspieler,
Drehbuchautor , Regisseur und 
Produzent ist tatsächlich 
immens, wenn auch viele seiner noch 
in Hongkong produzierten  Filme ,...






...wie etwa “Drunken Master”
bei uns nur unter dem Titel
 “Sie nannten ihn Knochenbrecher”
in schmuddeligen  Videotheken zu finden 
waren und kaum den
 Weg ins Kino fanden.

Chan kam im Alter von sieben Jahren
 auf die gestrenge China Drama Academy, 
die Peking Opera School  wo er  Disziplin, 
Kampfsport, Gesang und
 Schauspielerei  erlernte.
Als Stuntman und in kleineren
 Rollen fand er allmählich 
Zugang zum Film .
Am Anfang seiner Karriere 
versuchte man Jackie Chan  als 
„der neue Bruce Lee“ zu vermarkten.
 Chan sah aber sieht sich nicht als 
Nachfolger des 1973  verstorbenen 
Lee und kreiert seinen eigenen Stil.




 Mit Witz, Akrobatik und 
waghalsigen Aktionen schafft er es, sich
von der Masse der durchschnittlichen 
Kung Fu Filme  abzuheben. 
Es folgten erfolgreiche Filme in
 Hongkong und etliche Flops auf dem 
amerikanischen Markt, von denen 
sich Chan aber nicht beirren liess
und schliesslich auch dort
 den Durchbruch schaffte.



Sein erster Versuch, in den USA Fuss 
zu fassen, war 1980 in dem Film 
Battle Creek Brawl (The Big Brawl)
der unverdientermassen an den
Kinokassen durchfiel.
 1981 war er  in der sehr erfolgreichen
Klamotte "Cannonball Run" zu sehen.

Zu seinen bekanntesten, in den 
USA gedrehten Filmen gehören 




"Rumble in the Bronx", 




 "Karate Kid", 




"Shanghai Noon" und 



"Rush Hour"
und


 "In 80 Tagen um die Welt",
als chinesischer Passepartout. 
Außerdem lieh  er im Animationshit
 "Kung Fu Panda"  der 
Figur Monkey seine Stimme.

Oft hätte ich mir etwas sorgfältigere
Geschichten gewünscht,
aber punkto waghalsiger Stunts, ...




... hervorragend (und witzig)
choreografierten  Kampfszenen ...






...kommt man bei Jackie Chan
immer auf seine Kosten.




Donnerstag, 1. Dezember 2016

John Falter



Auch er begann seine Karriere
bei den Pulps.




John Falter ( 1910 -Mai 1982)





Frühe Illustrationen
für "Liberty Magazine"
um 1933.




 "They paid me $75 a week, just like a
steelworker. But my expenses for
models and costumes were
running $35 a week during one
16-week serial I was illustrating."




Bald bemerkte er,
dass es für
einen Illustratoren
lohnendere Gefilde
 gab...




... und
wandte sich der Werbung zu...




... wo man damals noch
auf gemalte Illustrationen setzte.








 Ab 1938 arbeitete er
für eine Reihe
grösserer Marken und Firmen.
Darunter Schlitz, Old Gold,
American Airlines, 
 Gulf Oil,
 Four Roses Whiskey, 
Arrow Shirts und Pall Ball.




Während des Zweiten
Weltkriegs wurden
seine Rekrutierungsposter
für die Navy bekannt





Mit einem Benjamin Franklin
Porträt begann am 1. September 1943
seine 25 jährige 
Zusammenarbeit mit der 





... für die er an die 120 Titelbilder
gestaltete, bis die die Redaktoren
mehr und mehr auf Fotos umstiegen.













Er arbeitete auch für
andere, grosse
Magazine, wie
 Good Housekeeping, The Home Magazine,
The Ladies Home Journal,
Cosmopolitan, McCalls,  und Life.




In späteren Jahren wandte auch er sich
dem Genre der Westenmalerei zu, wo
er über 200 Gemälde zu der amerikanischen
Pionierzeit schuf.








1976 wurde er in die  Illustrators
Hall of Fame aufgenommen
1978 in die
" National Academy of Western Art".



Mittwoch, 30. November 2016